Christian Hackenberger erhält den UCB-Ehrlich Award for Excellence in Medicinal Chemistry 2026

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Christian Hackenberger receives the UCB-Ehrlich Award for Excellence in Medicinal Chemistry 2026. ©FMP/Silke Osswald

Prof. Dr. Christian Hackenberger vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und der Humboldt Universität zu Berlin wird mit dem renommierten UCB-Ehrlich Award für „Excellence in Medicinal Chemistry 2026“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der European Federation for Medicinal Chemistry and Chemical Biology (EFMC) alle zwei Jahre für herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Medizinischen Chemie vergeben.

Ein internationales Auswahlkomitee hat Christian Hackenberger für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Biokonjugation und der zielgerichteten Wirkstoffabgabe ausgewählt. Die Auszeichnung wird ihm im Rahmen der Eröffnungszeremonie des EFMC Medicinal Chemistry 2026 im September in Basel, Schweiz, überreicht. Der Award umfasst eine Urkunde, ein Preisgeld von 7.500 Euro sowie eine Einladung für einen Vortrag auf dem EFMC-Symposium.

In der Jurybegründung hebt die EFMC vor allem die Entwicklung der P5-Biokonjugation des Hackenberger-Labors hervor: „Damit wurde eine Methode etabliert, die die klinische Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) entscheidend vorantreibt und deren Kandidaten bereits in klinischen Studien erprobt werden.“ Christian Hackenberger habe darüber hinaus Pionierarbeit zur Biokonjugation geleistet, einem methodischen Ansatz, der in großem Umfang bei der Herstellung von ADCs und bei Strategien zur Verbesserung der Zellpermeabilität von Wirkstoffen genutzt wird. Seine Arbeiten liegen an der Schnittstelle von Medizinischer Chemie, Chemischer Biologie und gezielter Wirkstoffabgabe – und seien als wegweisend für die wissenschaftlichen Errungenschaften des nächsten Jahrzehnts anzusehen.

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre und riesige Motivation für meine Gruppe und mich, unsere Forschung mit voller Energie fortzusetzen. Der Preis zeigt, dass aus chemischer Grundlagenforschung von heute die Therapien von morgen werden können. Es bestärkt mich darin, dass wir genau an der richtigen Schnittstelle arbeiten: zwischen Chemischer Biologie, Medizinischer Chemie und dem, was Patientinnen und Patienten wirklich brauchen”, sagt Prof. Dr. Christian Hackenberger.

Über die EFMC: Die EFMC ist ein 1969 gegründeter unabhängiger Verband, der 31 wissenschaftliche Organisationen aus 26 europäischen Ländern und mehr als 9.000 Wissenschaftler:innen vertritt. Ihr Ziel ist es, die Wissenschaft der Medizinischen Chemie und Chemischen Biologie durch Förderung der Zusammenarbeit und den Austausch zwischen nationalen Organisationen in Europa und weltweit voranzubringen.

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